Die Stiftung Bremer Bildhauerpreis

Die Stiftung Bremer Bildhauerpreis ist eine rechtsfähige Stiftung des privaten Rechts. Sie wurde 1979 anlässlich des 90sten Geburtstages des Bildhauers Gerhard Marcks durch die Freie Hansestadt Bremen errichtet. Aufgabe der Stiftung Bremer Bildhauerpreis ist die Vergabe des Rolandpreises für Kunst im öffentlichen Raum.

Mit dem Preis werden Künstlerinnen und Künstler gewürdigt, die mit ihren Arbeiten für herausragende Konzeptionen in der Kunst im öffentlichen Raum stehen. Er wurde bisher an die Künstlerinnen Maria Nordman und Monica Bonvicini sowie an die Künstler Jochen Gerz, Christian Boltanski, Thomas Hirschhorn, Stephan Huber und Hans Haacke verliehen. Bis 1989 vergab die Stiftung den Preis als »Bremer Bildhauerpreis«. Dieser wurde an die Künstler Alfred Hrdlicka, Fritz Cremer und Waldemar Grzimek vergeben.

Organe der Stiftung sind der Vorstand sowie das Kollegium. Der Vorstand der Stiftung besteht aus drei Personen, die der Senat der Freien Hansestadt Bremen für die Dauer von sechs Jahren beruft. Der Vorstand bestimmt aus seiner Mitte den Vorsitzenden und vertritt die Stiftung nach außen. Das Kollegium besteht aus bis zu sechs vom Vorstand berufenen Mitgliedern, deren Amtszeit ebenfalls sechs Jahre umfasst. Vorstand und Kollegium bilden gemeinsam das Preisgericht.

Das Preisgericht kommt alle drei Jahre zusammen. Seine Mitglieder können jeweils zwei Vorschläge einreichen, aus denen der Preisträger oder die Preisträgerin ermittelt wird.